Der feminine Stil

Businessmode für Frauen

Frink, Silke



Verlag
Haufe-Lexware , Oktober 2007
Auflage
1., Auflage 2007
Einband
Kartoniert / Broschiert
Format
Sprache: ger
Stichworte
Hardcover, Softcover / Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Sonstiges, Wirtschaft, Finanzen, Business und Management, Management, Business, Femininer Stil, Mode, Stil, stilsicher
EAN(s)
9783448086096
3448086096
Perfekter Stil - das ist der Anspruch an Frauen im Job. Dieses Buch zeigt, wie Frauen sich zugleich stilsicher und feminin kleiden können. Ob beim Bewerbungsgespräch, im Meeting oder unterwegs zum Kunden, hier wird auf alle wichtigen Anlässe eingegangen. INHALTE- Was einen typgerechten Stil ausmacht
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GELEITWORTVORWORT1. WARUM ES SICH LOHNT, SCHÖN ZU SEIN- Der Goldene Schnitt - Und ob das schön ist- Die Evolution - Männer, Frauen und die Mode.- Die Proportionen - Vom Kind zur Frau- Die Attraktivität - Die Chearleaderin der Schönheit- Altern - Aussehen, wie man sich nicht fühlt. und was ist eigentlich typgerechter Stil?2. ZEHN BELIEBTE IRRTÜMER DER BUSINESSMODE- Irrtum Nummer 1: Bei uns in der Firma sind alle locker drauf!- Irrtum Nummer 2: Ich muss mich doch wohl fühlen!- Irrtum Nummer 3: Das ist ja alles so teuer!- Irrtum Nummer 4: Das ist doch zeitlos!- Irrtum Nummer 5: Rot ist tough!- Irrtum Nummer 6: Schwarz passt zu allem. Weiß auch!- Irrtum Nummer 7: Am besten gehen Sie mit einer Freundin shoppen!- Irrtum Nummer 8: Jeans unterstreichen meine Persönlichkeit!- Irrtum Nummer 9: Nie ohne Strümpfe ins Büro. Und Arme müssen immer bedeckt sein!- Irrtum Nummer 10: Frauen wie Victoria Beckham sind fürs Business keine Vorbilder!3. MIT WELCHEN ZEICHEN DIE MODE SPRICHT- Mode - Das ist eine lange Geschichte- In der Mitarbeiterkonferenz- Beim Geschäftskontakt- Im Bewerbungsgespräch- Tricks vor der Kamera- DIE 50ER: FRÜHE FEMININE AUTORITÄT - CHANEL-KOSTÜM UND MODESCHMUCK4. DIE EWIG GÜLTIGEN BUSINESS-ATTRIBUTE- Materialien mit tragenden Fähigkeiten- Warum eine gute Passform so schwer zu finden ist- Stilverhinderer Kindchenmode- Echtes Kompliment oder verdeckte Kritik?- DIE 60ER: DER SEKRETÄRINNENLOOK - MINIROCK UND TWINSET5. WIE VIEL FARBE VERTRÄGT DAS BUSINESS?- So sind Farben wirkungsvoll- Die überstrapazierte Farbpassinszenierung- Klassische Businesstöne neu aufgelegt- Traditionelle und junge Farbkombinationen- Muster - Lebendige Linien- DIE 70ER: DIE GRELLE FORDERUNG - SCHLAGHOSE UND MUSTERMIX6. MEILENSTEINE DER BUSINESSMODE- Drunter für Drüber: Dessous- Von Termin zu Termin: Trenchcoat, Lederlongblazer, Kamelhaarmantel- Urgesteine im Anzug: Jackett, Rock, Hose, Bluse- Wolliges: Twinset und Merino-Polo- Aufsteiger: Jeans und Body- Termine zwischen den Welten: Etuikleid, Cocktailkleid, das Kleine Schwarze- Ohne geht's nicht: Pumps- Drum und Dran: Die Accessoires- DIE 80ER: DER KOPIERTE KAMPFANZUG - SCHULTERPOLSTER UND BUNDFALTE7. WIE VIELE MINUTEN IM BAD SIND BUSINESSLIKE?- Ein Hauch Distanz: Grundierung- Mehr als nur ein Wangenkniff: Rouge- Rote Lippen sind zum Küssen. und außerdem? Lippenstift- Der Augendreiklang: Kajal, Wimperntusche und Lidschatten- Die Krönung Ihrer Erscheinung: Die Frisur- DIE 90ER: DIE VEREINFACHTE BEWEISFÜHRUNG - DESIGNERJEANS UND KASCHMIRPULLOVER8. DANN FÜHLEN SIE SICH SCHÖN- Dessous - Die innere Sicherheit- Warum Sie in einer Stoffhose anders gehen, als in einer Jeans- Wie Röcke Ihre feminine Seite zum Schwingen bringen- Hochhackige Schuhe - Mehr als nur lange Beine- In einer Bluse sitzen Sie aufrecht- Im gut sitzenden Jackett spüren Sie Ihre Körpermitte- Mit passendem Gürtel fühlen Sie sich unangreifbar- Mäntel verleihen Sicherheit- Kleider - Jetzt sprechen Sie selbst- MILLENIUM: DIE SELBSTVERSTÄNDLICHE SOUVERÄNITÄT - DESSOUS UND JACKETT9. DIE DREI MÄCHTIGSTEN FRAUEN DER WELT- Platz 3: Wu Yi- Platz 2: Condolezza Rice- Platz 1: Angela MerkelDANKSAGUNGSTICHWORTREGISTERDIE AUTORIN
"Trends kommen auch im Job gut an, solange das Büro nicht zum Laufsteg wird. Gute Tipps verrät die Stylistin Silke Frink in 'Der feminine Stil. Business-Mode für Frauen'"
Wenn ich Frauen frage, ob sie sich noch daran erinnern können, warum sie ausgerechnet dieses Outfit, das sie gerade tragen, gekauft haben, höre ich folgenden zehn Sätze am häufigsten. Sie beruhen auf Annahmen, die ganz einfach falsch sind. Oder es handelt sich nicht um Hin-zum-Erfolg-Gedanken, sondern um Weg-vom-Missgeschick-Gedanken, also nur um Ideen, die einen Schaden begrenzen wollen. Ich habe diese Äußerungen hier zu den „Zehn beliebten Irrtümern der Businessmode" zusammengefasst.IRRTUM NUMMER 1:BEI UNS IN DER FIRMA SIND ALLE LOCKER DRAUF!Tatsächlich? Sie meinen, weil Mode in Ihrer Firma kein Thema ist? Oder weil Sie sich nicht vorstellen können, dass Kolleginnen so über Sie sprechen, wie Sie mit ihnen über andere? Gehen Sie davon aus: Alle Frauen haben eine Meinung zum Aussehen anderer. Und sie tauschen sich darüber gern aus. Jeder kennt sie, die Haste-das-gesehen-Flurgespräche, in denen der Auftritt anderer Frauen seziert wird wie eine Leiche in „Twin Peaks". Der ganze Sinn dieser Stil-Autopsie liegt darin, sich gegenseitig zu bestätigen, dass man sich auf wohltuende Weise von besagter Kollegin unterscheidet. Wer in der Arbeitswelt glaubt, alle seien locker drauf, hält gern fest an einer Rolle, der er per definitionem längst entwachsen ist. Und hat meist einen Vertrag in der Tasche, der das zulässt. Es ist ja wohl kein Zufall, dass gerade in den Arbeitsverhältnissen mehr erlaubt zu sein scheint, in denen die Mitarbeiter besonders gut abgesichert sind. Im öffentlichen Dienst ist jedenfalls eine Menge erlaubt. Es handelt sich hier um jene beliebte, aber aussterbende Institution, in der sich nur langsam herumspricht, dass es so etwas wie Publikumsverkehr gibt. Deshalb kommen die Mitarbeiter nach eigener Auskunft auchprima ohne Rangordnungssignale und hochwertige Kleidung aus. In der Regel begegnen einem auf dem Amt Sachbearbeiterinnen um die Fünfzig mit hautengen Leggins, einer Bluse im Tigerlillie-Look, die das Bäuchlein kaschieren soll, grellroten Fingernägeln und hochtoupierten Haaren à la Peg Bundy. Weswegen es dort immer so aussieht, wie auf einem großen, lustigen Betriebsausflug.Oder Sie sind Lehrerin und gehören damit einer ganz besonderen Sparte des öffentlichen Dienstes an. Sie sind sich mit den Kollegen einig: Die Schule ist viel zu verdreckt, um sich gut anzuziehen. Ihre gute Kleidung wäre dort nur allzu großen Gefahren ausgesetzt. Und den Schülern ist es ja sowieso egal, was Sie tragen. Ersteres sagt viel darüber aus, wie die Lebenslang-Pädagogen ihr Arbeitsumfeld wertschätzen - nämlich überhaupt nicht. Das Gegenteil müsste der Fall sein. Gerade weil sie so viele Jahre dort verbringen, müsste eine schöne Schule und ein gut angezogenes Kollegium doch eine Herzensangelegenheit sein. Und auch der zweite Gedanke ist einfach fatal! Schüler sind Heranwachsende auf der Suche nach Vorbildern. Aber viele Schüler sind oftmals besser angezogen, als ihre Lehrer. Sie machen sich hinter vorgehaltener Hand lustig über sie, anstatt ihnen insgeheim zu folgen. Jede Lehrerin, die glaubt, es spiele keine Rolle, was sie trägt, schätzt die Situation falsch ein, unterschätzt ihre Schüler und überschätzt sich selbst.Und dann gibt es noch die, die denken, alle seien locker drauf, weil sie noch nicht mitbekommen haben, dass der Dotcom-Hype zu Ende ist. Unternehmer sind nie glücklich, wenn heiße Modetrends im Büro Einzug halten, doch wenn die Gewinne sprudeln, üben sie sich in Nachsicht. Highend-Jeans, Cargohosen und Tank Tops wurden in der allgemeinen Euphorie der New Economy gern geduldet. Aber in nüchternen Zeiten fällt bald auf, was nicht ins Büro gehört. Nur mit paralysiertem Blick auf explosionsartig wachsende Gewinne schien plötzlich alles möglich. Funfun-Firmen, die aus messbarem Nichts entstanden, wurden von verspielten Freigeistern geführt. Sollten sich Kreative, die zufällig auch Geschäfte machen, über Flip-Flops, offen zur Schau gestellten Bauchspeck und Kinderhaarspangen aufregen?Die Kreativen von damals vielleicht nicht. Aber die übrig gebliebenen Unternehmen von heute sind zur Realität des Businessalltags zurückgekehrt. 84 Prozent der amerikanischen Unternehmen mit mehr als 2000 Mitarbeitern haben sich wieder geerdet und üben sich darin, den allzu angstfrei ausgelebten Vorlieben für Schräges, Offenherziges und Buntes Grenzen zu setzen. Sie erarbeiten Dresscodes. Bei rein administrativen Jobs sollen gar Uniformen zum Einsatz kommen. Auch in Deutschland wird am Schalter wieder Uniform getragen, seit Post und Bahn privatisiert wurden. Schüler und Studenten, die im Einzelhandel jobben, werden mit firmeneigenen Shirts ausgestattet und in den beschriebenen deutschen Lehranstalten wird laut über Schuluniformen nachgedacht. (Leider nimmt sich das Lehrpersonal bei diesen Überlegungen aus.) Amerika schafft gerade den Casual Dress Friday ab, an dem sich Mitarbeiter jahrzehntelang leger aufs Wochenende einstimmen durften. Im Gegensatz dazu werden ehemals rigide Dresscodes wie white tie oder black tie, die auch immer den Look der Begleitung definieren, um Formulierungen wie sommerlich elegant oder smart casual erweitert. Die locker klingende Formulierung stellt Sie inWirklichkeit auf eine knallharte Probe. Es ist an Ihnen, Stil und Geschmack zu zeigen, den Sie ganz allein verantworten. Ja, es gibt ihn, den unübersehbaren Trend: Wer zu wem gehört, wird wieder zunehmend optisch definiert. Damit nähert sich die Mode-Anarchie ihrem Ende. Das Wissen um eine gute Garderobe ist Bestandteil der Wissensgesellschaft geworden.Letztlich stehen Sie vor zwei möglichen Situationen. Die erste: Es gibt in Ihrer Firma einen Dresscode. Freuen sie sich! Er bietet allzu unansehnlichen Mode-Freizügigkeiten Paroli und nimmt Ihnen Verantwortung ab. Die zweite: Es gibt keinen Dresscode. An dieser Stelle wird Ihnen Freiheit geschenkt mit der Sie, liebe Pippi Langstrumpf, umzugehen üben sollten. In einer diffusen Gemengelage der Stilrichtungen hilft es, sich nach oben zu orientieren und alles darunter zu ignorieren. Kleiden Sie sich so, wie Sie die Mitarbeiter gern sehen wollten, gehörte die Firma Ihnen, denn im Business sind innere Werte gerade soviel wert, wie man sie von außen erkennen kann.

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